Die Welle
Holzstücke vernagelt
Die Skulptur „Welle“ übersetzt ein Naturphänomen in ein gesellschaftliches Bild. Aus einzelnen Holzresten entsteht eine verdichtete Bewegung – schichtweise aufgebaut, scheinbar organisch wachsend. Wie eine Woge steigert sich die Energie bis zum möglichen Bruch. Die Arbeit reflektiert gegenwärtige gesellschaftliche Spannungen: Unzufriedenheit, die Suche nach Schuldigen und das Anwachsen radikaler Strömungen. Bezugnehmend auf „Die Welle“ von Morton Rhue verweist die Skulptur auf die Dynamik von Gruppendruck und ideologischer Verdichtung – ein Moment kurz vor dem Umschlag.
- Jahr
- 2026
- Maße (B × H × T)
- 50 × 50 × 80 cm
- Werknummer
- 228
- Standort
- Langenzersdorfmuseum von 9.5. bis 21.6.2026
- Fotos
- Andreas Mathes
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